Urban Documentary Photography

Urbane, bedingungslos dokumentarische Candid Photography ist das Leitmotiv dieses Langzeitprojekts. Ziel ist es, den Lebensraum Stadt mit seinen unterschiedlichen Bewohnern und Schauplätzen und allgemeinem Flair atmosphärisch authentisch in interessanten, ästhetischen Aufnahmen festzuhalten. Dabei ist eine ausnahmslos dokumentarische, das heißt bedingungslos ungekünstelte Darstellung Grundvoraussetzung. Stadt und Menschen stehen im Mittelpunkt; dem Betrachter wird der Fotograf bzw. das Fotografieren im besten Fall gar nicht erst bewusst. Es soll keine Botschaft vermittelt werden, keine Intention im Bild selbst erkennbar sein. Die Kunst liegt darin, als Fotograf vollkommen in der fotografierten Situation zu verschwinden, keinerlei Einfluss auf das zu Beobachtende zu nehmen und so den Moment in seiner Authentizität festhalten und darstellen zu können.

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Mit diesem Anspruch entfernt sich die Urban Documentary Photography ein ganzes Stück von der zeitgenössischen Street Photography, in der häufig versucht wird, möglichst wunderliche Situationen zu fotografieren oder durch eine vom Fotografen forcierte Kombination miteinander in Verbindung gebrachter Bildelemente eine Reaktion im Betrachter hervorzurufen (häufig als juxtaposition bezeichnet). Vielmehr fühlt sich die Urban Documentary Photography den Wurzeln der Street Photography verbunden und fokussiert sich auf die immanente dokumentarische Qualität des Mediums. Als frühe Vertreter dieser Art der Fotografie und als besonderer Anknüpfpunkt seien an dieser Stelle die Arbeiten von Eugène Atget und Alfred Stieglitz genannt.

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